Unsere Löwen im Zoo brauchen mehr Platz
Daher haben wir Eishockey-Löwen die Entscheidung gefällt, unseren tierischen Kollegen zu helfen und die Erweiterung des Außengeheges anzugehen. Das Löwen-Pärchen KASHI und KIRI soll sich schließlich wohlfühlen. Außerdem werden alle Zoo-Besucher von der Erweiterung profitieren und noch näher an die Könige der Tierwelt herankommen. Als Nachbarn der Zoo-Löwen sehen wir uns einfach in der Pflicht, so wie auf dem Eis für die Erweiterung des Außengeheges zu kämpfen.
30. Januar 2012
Der Katzendschungel im Frankfurter Zoo ist die Heimat von Asiatischen Löwen, Sumatra-Tigern, Rostkatzen und Fossas. Die Außenanlage der Löwen ist mit vielen Pflanzen und Bäumen naturnah gestaltet. Allerdings nimmt die Barriere zwischen Tieren und Besuchern - der breite Wassergraben - viel Platz ein. Wenn der Graben im Winter zugefroren ist, können die Großkatzen aus Sicherheitsgründen nicht nach draußen.
Dies soll anders werden: Durch die Aufschüttung des Grabens und den Aufbau von Glas- und Mauerelementen kann die Gehegefläche von derzeit 300 Quadratmetern auf ca. 680 Quadratmetern erweitert werden. Die Besucherinnen und Besucher können so die Tiere aus größerer Nähe beobachten.
Helfen Sie uns, den Löwen mehr Platz zu geben. Spenden Sie auf das folgende Konto oder schicken Sie eine SMS mit dem Stichwort Löwen an 81190 und spenden Sie sofort 5 Euro.
Spendenkonto: 78328-607
Postbank Frankfurt (BLZ: 500 100 60)
Zoo Frankfurt


Der Asiatische Löwe lebt, ebenso wie sein etwas größerer Verwandter aus Afrika, in Rudeln, die jedoch kleiner sind und nur aus Weibchen mit ihren Jungtieren bestehen. Nach etwa zwei Jahren verlassen die männlichen Jungtiere das Rudel und bilden Männergruppen, die nur zur Paarung mit weiblichen Tieren zusammentreffen. Die Geschlechtsreife erreichen die Tiere mit ca. vier Jahren, mit sechs Jahren sind endgültig ausgewachsen.
Bei männlichen Asiatischen Löwen bedeutet dies eine Körperlänge von etwa zwei Metern und ein Gewicht von bis zu 190 Kilogramm. Die Unterart hat ihr letztes verbliebenes Verbreitungsgebiet in einem Schutzgebiet namens Gir-Forest in Indien. Hier leben nur noch ca. 250 Exemplare dieser wunderschönen Tiere in freier Wildbahn. Doch auch diese Population ist stark durch Lebensraumzerstörung, eingeschleppte Seuchen und auch durch Inzucht bedroht. Jeder Versuch, die Löwen in andere Gebiete umzusiedeln, schlug bisher aus bürokratischen Gründen fehl.
Dass es die seltene Unterart überhaupt noch gibt, ist einem indischen Fürsten zu verdanken, der im 19. Jahrhundert alle noch lebenden Exemplare zu seinem persönlichen Besitz erklärte und die Jagd unter Androhung von Strafe verbot. Ehemals waren die Asiatischen Löwen bis nach Europa verbreitet, wo nicht wenige gefangen wurden, um im Kolosseum des antiken Rom ihr Ende zu finden.
Der Zoo Frankfurt bietet seinen Besuchern mitten in der Großstadt tierisch tolle Erlebnisse. Auf verschlungenen Pfaden bahnt man sich seinen Weg zu Tigern, Nashörnern und Löwen. Auf dem 11 Hektar großen Zoogelände können Kinder und Erwachsene viel Wissenswertes über die mehr als 4.500 Tiere aus über 500 Arten lernen, die im Zoo zuhause sind.
Der ehemalige Zoodirektor Professor Bernhard Grzimek, engagierter Tierschützer und Tierfilmer, legte ein besonderes Augenmerk auf die Erhaltung und Zucht bedrohter Arten. In dieser Tradition engagiert sich der Zoo Frankfurt im Tierschutz und in der Wissensvermittlung zu Umweltthemen.
In einem halben Tag rund um die Welt
Im Grzimekhaus wird der Tag zur Nacht, wenn man an den nachtaktiven Fledermäusen und Fingertieren vorbei durch die Dunkelheit streift. Zwergotter, verschiedene Affenarten, exotische Nagetiere und Vögel sind hier beheimatet.
Eine Reise vom Polarmeer bis zum Amazonas erwartet den Besucher im Exotarium - Pinguine, Krokodile, Schlangen und verschiedene Insektenarten tummeln sich in den Aquarien und Terrarien des traditionsreichen Gebäudes. Zwei Mal pro Tag findet ein Tropengewitter statt.
Die Menschenaffen im Zoo leben im Borgori-Wald. In diesem modernen Gebäude kann der Besucher in echter Dschungelatmosphäre das Verhalten von Bonobos, Orang-Utans und Gorillas studieren.
Die Robbenklippen sind besonders bei Kindern sehr beliebt. Zwergseebären und Seehunde kann man beim Schwimmen und an Land beobachten: Die großen Glasscheiben in der Robbengrotte ermöglichen es, den eleganten Schwimmern bei ihren Manövern zuzusehen. Großtiere wie Giraffen, Nashörner und Flusspferde zählen ebenso zu den Highlights des Frankfurter Zoos wie die Großkatzen im Katzendschungel, die Vogelhallen mit Freiflugbereich und die Zwergziegen im Streichelzoo.
Umfassende Informationen bietet die Website des Zoos unter www.zoo-frankfurt.de.
Die Löwen brauchen mehr Platz! Dafür kämpfen wir als Eishockey-Löwen für unsere Zoo-Löwen. Damit wir das Gehege erweitern können, sind rund 250.000 Euro erforderlich. KASHI und KIRI müssen sich austoben können wie wir auf dem Eis. Zeigen Sie Ihr Löwenherz!
Wenn Sie helfen möchten, überweisen Sie bitte Ihre Spende unter dem Stichwort Löwen für Löwen auf das nachfolgende Konto oder schicken Sie eine SMS mit dem Kennwort Löwen an 81190, um 5 Euro zu spenden:

Die im Rahmen der Spendenaktion "Löwen für Löwen" eingeworbenen Spenden sind für den Umbau des Löwen-Außengeheges zweckgebunden. Sollte die eingeworbene Summe nach einem Zeitraum von 2,5 Jahren nicht ausreichen, um den Gesamtumbau oder wesentliche Teilabschnitte zu finanzieren, kann der Zoo die eingenommenen Gelder zur Sanierung eines anderen Tiergeheges verwenden.
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Impressum und Kontakt
Fotonachweis: Prof. Niekisch, Zoo Frankfurt. Henni Nachtsheim, Storch. Löwen-Foto "Die Löwen", M. Leibfritz.